Nathanaels Botschaft – Teil 1

Von den weiten Gefilden des Universums spreche ich zu euch und möchte euch lehren, Gutes für euch zu tun. Das Gute steckt tief in euch drin, und ihr habt vergessen, einen Zugang dazu zu bauen. Mögen meine Worte euch helfen, die ich jetzt diesem Medium, Brigitte, vermittle, dass ihr diesen Zugang zu eurem innersten Guten wieder findet.
Das Gute ist oft eingehüllt in eine Wolke aus grauen Schatten, die den Blick darauf verhindern. Das Gute seid ihr selbst und ihr habt verlernt, den Blick auf euch selbst zu richten. Glaube daran, dass du es bist, der das Glück seines Lebens in seinen Händen hält. Niemand außer dir, knüpft die Fäden deines Schicksals. Sei befreit von diesem Schleier, der dich davon abhält, du selbst zu sein und dich selbst in all deiner Kraft zu erkennen.
Sei du, so wie du gedacht wurdest von seiner Majestät, dem König aller Universen, dem Herrn, Gott Vater-Mutter, dem wir alle dienen und dessen Liebe wir alle verbreiten. Sei befreit von den Ängsten, die dich plagen, die dich quälen, wenn du schläfst oder wenn du wachst. Möge alles, was du tust, ein Akt des Friedens und der inneren Ruhe sein, eine Handlung, die der Liebe deines Herzens entspringt – denn nur dann bist du im Einklang mit der Harmonie des Universums.
Wir Engel leben in dieser Harmonie und sie ist wunderbar. Nichts Vergleichbares in der irdischen Wirkungsebene, das der Harmonie des Himmels gleicht. Und diese Harmonie sitzt genau in der Mitte deines Seins und Erlebens. Und ich möchte dich lehren, Zugang zu dieser Harmonie zu finden, sie aufzuspüren, so wie man einen längst verschollenen Freund oder Geliebten sucht und findet und sich über alle Maßen freut, wenn man ihn wiedersieht.
Das ist auch das Gleichnis, das Jesus lehrte, das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Ihr alle habt euch selbst verloren und die Freude, wenn ihr euch selbst wiedergefunden habt, ist unermesslich groß.
Möge es euch gelingen, den Schatz, der in eurem Herzen ruht, nämlich euer göttliches Selbst zu finden, dazu verhelfen wir Engel euch gern.
Die Schleier, die euch vor euch selbst verstecken, sind nicht leicht zu lüften, das wissen wir, deshalb geben wir euch unzählige Werkzeuge in die Hand, um den Weg gehen zu können. Ist es nicht erstaunlich, wie viele Schriften und Bücher und Channelings es gibt, die euch alle zur Quelle des Seins führen wollen? Ist es nicht wunderbar, dass ihr in jedem Ding der Erde euch selbst wahrnehmen könnt? Die Vollkommenheit der Natur, die Harmonie, die webt und wirkt, ist das nicht ein wunderbares Abbild des Wesentlichen, der göttlichen Natur, die für alles sorgt und alles eingebettet hat in überirdische Schönheit?
Jede Person hat andere Mechanismen, die verhindern, dass sie die Schleier lüften kann, deshalb braucht es so viele Werkzeuge, damit für jeden von euch das Richtige dabei ist. Ihr habt euch verlaufen im Außen, in der Welt der Dinge und des Tuns. Und habt vergessen, dass es die Welt des Seins auch noch gibt. Erleben und handeln müssen nicht automatisch verbunden sein. Ihr könnt auch erleben, ohne eine Wirkung erfolgen zu lassen, ihr braucht nicht einmal über das, was ihr erlebt, zu sprechen und doch weiß ich, dass ihr das große Bedürfnis habt, alles, was ihr erlebt, einander mitzuteilen. Doch glaubt mir, das Erzählte hat niemals die Wirkung wie das Erlebte. Lasst die anderen ihre Erfahrungen machen und sie werden selbst sehen und spüren und erleben.
Denn dies ist auch ein Grund, dass es euch so schlecht geht, zumindest lange Zeiten und Strecken hindurch, dass ihr eure Erfahrungen nicht verdauen könnt. Ihr schluckt alle eure sinnlichen Erlebnisse hinunter und gebt euch nicht die Zeit zum Assimilieren. Jede sinnliche Erfahrung ist so kostbar. Genießt sie lange und lasst euch erfüllen von jedem Moment. Das bedeutet wahres Leben auf der Erde.
Erlaubt der Zeit, sich in euch auszubreiten – und ihr werden sehen, ihr könnt in Ruhe tun, was wesentlich ist – und braucht nicht die vielen Dinge zu tun, um euch lebendig zu fühlen. Denn es ist ein kläglicher, jedoch verständlicher Versuch, das Leben zu erfahren und sich lebendig zu fühlen, indem man so viel wie möglich macht.  Fühlt euch auch lebendig, wenn ihr nur einen Moment habt.
Ihr denkt, es hat damit zu tun, dass ihr mehr leisten wollt und findet viele Ausreden für euer Tun – doch in Wahrheit ist es so, dass eure Seele nach Erfüllung und Vollkommenheit strebt und ihr diese Erfüllung im Außen sucht. Wo ihr sie doch in euch zentral gelagert habt.
Lauft nicht davon, sondern bleibt stehen, lernt zu atmen und euch lebendig zu fühlen durch euer Atmen. Das ist alles, was ihr zu tun braucht. Der Atem ist Lebendigkeit in euch. Setzt euch hin und atmet und ihr werdet feststellen, wie die Gedanken anfangen davonzulaufen, wie die Beine aufspringen wollen, um weiterzugehen. Dann bleibe sitzen und atme ruhig weiter und erlaube deinen Gedanken zu laufen, deinen Beinen aber sage, sie mögen noch bleiben, denn im Laufen wirst du die Ruhe nicht finden, die du suchst.
Wir Engel beobachten euch, wie ihr wie die Ameisen eifrig eure Arbeiten erledigt, ein jeder bemüht, sein Bestes zu geben und bestrebt, mehr und mehr zu leisten. Ameisen haben einen Zweck zu erfüllen. Sie sind als Ameisen geschaffen und dienen euch als Spiegel für euer derzeitiges Tun. Ihr schafft durch euer emsiges Tun immer mehr Spiegel und schafft euch die Schnelligkeit selbst, ihr baut Bäume an, die schnell wachsen und Pflanzen, die schnell wachsen, um schnell Brot daraus zu backen. Ihr lasst alles sterben, was zu langsam ist, und da ihr euch den Spiegel anseht, meint ihr, es wäre richtig so, denn euer Spiegel bestätigt euch, dass ihr recht habt. Denn in der Natur gewinnen die Schnellen und die Starken. Doch wenn ihr bedenkt, dass die Natur nur der Spiegel eurer Gedanken ist, so werdet ihr bemerken, dass ihr eine Spirale aufbaut, die zu einem katastrophalen Ende führen kann, wenn ihr das Rad nicht schnell herumdrehen könnt.
Ohne Zweifel ist jeder bemüht, sein Bestes zu geben und das schätzen und lieben wir an euch. Ihr seid wie Kinder, die darauf warten, dass wir euch loben und euch über das Haar streicheln und vielleicht wartet ihr auch auf eine Belohnung für euer strebsames Tun.
Und doch ist es so, dass wir nichts von euch erwarten, außer, dass ihr heimkehrt zu euch selbst. Wir warten schon sehr lange und haben viel Geduld, denn wir ruhen in der Zeit und in der Zeitlosigkeit gleichermaßen. Wir ruhen im Zentrum der Zeit, in Gott. Und letztendlich werdet auch ihr eines Tages in Gott ruhen und endlich stille stehen und erkennen, wer ihr seid.
Möge die Kraft des Einen Geistes in euch wirken und euch die Ruhe bringen, die ihr so sehr ersehnt und euch einen Weg leiten, in dem jeder Augeblick erfüllt ist vom Erleben des Seins.
Nehmt euch jeden Tag ein wenig Zeit, euch hinzusetzen und zu atmen, einfach zu sein, euch zu spüren, in euch hineinzufühlen, euren Atem zu erleben.

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